Die Illusionswelten haben sich von ihm nicht getrennt. Bonni wurde im täglichen Leben mit allen Erfahrungen konfrontiert was ein Künstler und Mensch erlebt. Positive Farben, geometrische Strukturen werden weich, scharfkantig geformt und getrennt. Einmal werden sie als Hauptfiguren auf erster Stelle erscheinen, dann im Hintergrund spielen sie die zweite Geige mit sehr kräftigen Aussagen.
Dann kommt die Frage? Wie tief der Künstler leiden muss, um gleichzeitig dem Betrachter zu versuchen die positiven Seiten des Lebens im Bild zeigen zu wollen. Durch die Farben und der geometrichen Gestaltung will er sagen, dass jeder von uns sein Leben selber gestalten kann. Bei Amorphium erstaunlicherweise will der Künstler nicht nur die Grauen des Alltags, sondern gleichzeitig mit violettfarbenen strengen Linien und mit weichen Formen versuchen, auch im positiven Sinne uns das wahre Leben zu zeigen.
Wenn man seine Grafiken betrachtet, hat sich Bonni von einfachen Strukturen getrennt, um tiefgehende Spielregeln im Leben farblich und förmlich zu analysieren.